Mutiger kleiner Hund!

Nur Mut

oder wie eine Landpomeranze die Stadt entdeckt

NANIKA ist in einer verkehrsberuhigten Zone in der Nähe von Augsburg aufgewachsen, zumindest bis sie 3 Monate alt war. Kaffeemaschine, Staubsauger, Waschmaschine, alles kein Problem, aber auf der Straße, da ist was los, da zuckt das kleine weiße Bündel bei jedem Auto zusammen, das zu nahe an den Gehweg kommt. Da zittert das kleine Wölkchen bei jedem lauten Ton und von denen gibt es genug, wenn man in einer kleinen Straße an der Münchner Freiheit, parallel zu Leopoldstraße wohnt.

Nein, ich nehme sie nicht hoch, sie muss wissen, das das alles ganz normal ist. Sie läuft gut an der Leine, bockt nicht und legt sich auch nicht hin. Aber wenn 400 Kinder in die nahe Schule wollen, dann ist das mal ein bisschen viel für einen kleinen Hund. Also umgehe ich die Schulzeiten, sonst gibt es vor lauter Ablenkung keine Ruhe für die wichtigen Geschäfte!

Dunkle Eingänge meidet sie, aber ich muss ja erst mal rein in den Eingang um dann das Licht anzumachen. Aber nach ein paar Tagen ist das selbstverständlich geworden. Autofahren kein Problem, da ist sie der bravste Hund unter dem Himmel, auch die Geräuschkulisse einer Großstadt hat nach einer Woche seinen Schrecken verloren. Nur wenn das Recyclingglas entsorgt wir zuckt mein kleines Hündchen noch zusammen.

Nach drei Wochen habe ich ein selbstbewusstes Hundemädchen, das mit erhobenen Schwanz neben mir hertrabt und nur bei ungewöhnlichen Geräuschen einen fragenden Blick an mich richtet: Alles in Ordnung Frauchen?

Ja, alles in Ordnung mein kleiner Hund!

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