Ein wunderbarer Tag im Garten

Gartentage

oder wie ich Wühlmäuse ausgrabe

Wir haben einen Schrebergarten, es ist Oktober und wir haben noch ein paar schöne, sonnige Tage und die verbringen wir im Garten. NANIKA ist begeistert, rennt in achten um die Bäume herum, überschlägt sich auf dem Rasen und buddelt in der Erde. Es ist schon abgeerntet und so muss ich nicht auf Pflänzchen achten, die sie niedermachen könnte. Sie nimmt vom Garten Besitz und vom Nachbargarten gleich mit, denn meine entzückenden Gartennachbarn sind ganz verliebt in dieses kleine weiß/ schwarze Wollknäuel und locken sie immer herüber.

Sie ist der Ansicht, dass beide Gärten ihr Reich sind und rennt ganz selbstverständlich über die Grenzen in die Nachbarschaft. Aber und das ist das Schöne, sie kommt auch ebenso selbstverständlich zu mir, wenn ich sie rufe. Das freut mich sehr, denn so kann ich ihr mehr Freiheiten einräumen.

Meine Gartenschuhe und meine Schuhe finden ihren Gefallen und wenn ich sie liegen lasse sind sie weg. Aber sie bringt sie mir auch wieder und wenn ich sie auffordere: such die Handschuhe oder die Schuhe, dann kommt sie tatsächlich mit einem Teil an, es kann sein, es ist der Handschuh, es kann auch sein, es ist ein Plastiktopf oder eine vergessene Tüte, aber immerhin, sie bringt etwas!

Die Erde, das Laub und viele kleine Ästchen bleiben an dem feinen Fellchen hängen und bald schaut mein kleines Mädchen aus wie ein Waldschrat. Sie ist schmutzig, sie ist sandig, sie ist ein Dreckbär, aber sie ist glücklich! Auf der Heimfahrt im Auto schläft sie selig und als ich sie zu Hause aus dem Körbchen hebe ist der Dreck auch schon abgefallen und sie ist wieder annähernd weiß.

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